Freies Konzept · ANANDA / Tessa Brandt
Der Tag war
schnell genug.
Ein Tag auf den Beinen. Und dann noch Yoga? Für die fiktive Lehrperson Tessa Brandt haben wir eine kleine Abendstunde verständlich gemacht: wenige Bewegungen, wiederholen, im eigenen Maß üben.
Website ausprobieren
Das Briefing
Eine Lehrperson.
Eine kleine Folge.
Tessa zeigt zunächst wenige einfache Bewegungen und eine Variante dazu. Die Gruppe probiert sie aus und wiederholt dieselbe kurze Folge. Tessa begleitet mit Worten und macht selbst mit. Sie berührt nicht, verlangt keinen Gleichschritt und bietet eine Sitzmöglichkeit an.
Die vorrangige Kundensituation: Jemand hat im Laden gestanden, verkauft und eingeräumt. Nach Feierabend möchte die Person Bewegung ausprobieren, ohne eine schnelle Abfolge lernen zu müssen. Vor dem ersten Besuch braucht sie einen konkreten Eindruck von Unterricht, Zeit, Preis und Gruppe.
Tessa, ihr Raum und Angebot sind ausdrücklich fiktiv. Die Kundensituation ist eine Gestaltungshypothese, keine Interviewerkenntnis. Es werden keine Qualifikationen, therapeutischen Wirkungen oder Erfolge behauptet.
- Stunde
- Nach Ladenschluss · Mittwoch, 19:15 Uhr
- Rahmen
- 60 Minuten · höchstens sechs Personen
- Preis
- Erster Besuch 12 €, danach 18 € je Stunde. Gesamtpreise, keine Mitgliedschaft.
- Ort
- Hofraum West · Leipzig-Plagwitz; Treffpunkt nach Vereinbarung.
Die Entscheidung
Die Tätigkeit
bekommt das Bild.
Zur Wahl standen ein persönliches Kursjournal mit Bewegungszeichnungen und eine offene Abendsequenz mit großer fotografischer Szene. Gewählt wurde die Abendsequenz: Sie zeigt zuerst die kleine Gruppe und erklärt anschließend die Stunde entlang ihrer Zeit.
Kräftige, sachliche Schrift, Aubergine, helles Lavendel und ein gelbes Satzband geben dem ruhigen Angebot eine klare Stimme. Es gibt keinen bewegten Flow und kein Kursraster zum Durchfiltern. Ein einziges Angebot darf genügend Platz bekommen.

Die mobile Website
Nach Feierabend.
Auch unterwegs.
Am Handy werden Name und Navigation zu einem kompakten Einstieg. Die Einladung, der erste Preis und der Besuchslink stehen vor dem Foto. Die Uhrzeiten des Ablaufs laufen anschließend untereinander, die Angebotsdaten bleiben normaler, vergrößerbarer Text.
Eine Person kann ohne Konto und ohne persönliche Angaben entscheiden, ob die Stunde nach dem eigenen Arbeitstag passt. Die Auswahl zeigt eine lokale Zusammenfassung; sie behauptet keinen reservierten Platz.
Den ersten Besuch ansehen
Ein A5-Flyer zum Mitnehmen
Am Ausgang.
Für einen freien Abend.
Vorgesehener Moment: Nach einem freiwilligen Gespräch über Feierabend liegt der Flyer am Ausgang der fiktiven Buchhandlung „Seitenwechsel“ in Leipzig-Plagwitz. Mitarbeitende und Besucher können ihn mitnehmen, ohne sich vor Ort anzumelden oder zu erklären.
Vorn stehen Anlass, Stunde und erster Preis. Hinten erklärt Tessa ihre Arbeitsweise und nennt die vollständigen Angebotsdaten. Die ausgeschriebene Websiteadresse macht den nächsten Schritt auch ohne Kamera möglich.
Verteilort und Moment sind Hypothesen. Es besteht keine tatsächliche Kooperation oder Auslagezusage, keine bestellte Auflage.

Druckbarer Gestaltungsentwurf im Endformat mit eingebetteten Schriften und anklickbarer Zieladresse. Beide PDF-Seiten wurden gerendert und angesehen. Ohne gewählte Druckerei, Papier oder Produktdatenblatt liegt keine Druckereifreigabe oder Produktion vor.
Bedienung und Prüfung
Ein Besuch beginnt
mit einer Absprache.
Die Beispielwebsite lässt sich bis zur lokalen Besuchsauswahl bedienen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert oder verschickt. Im vorgesehenen Betrieb würde Tessa auf einen gewünschten Mittwoch persönlich mit einem freien Platz und Treffpunkt antworten. Erst eine beidseitige Zusage würde den Besuch vereinbaren.
Desktopwebsite und Fallstudie wurden bei 320, 390, 768 und 1280 Pixeln im Browser geprüft: Navigation, Preisgleichheit, Auswahl, Schließen, Fokus, Lesbarkeit und Überlauf. Die Flyerseiten bleiben mobil einzeln und vergrößerbar, Desktop- und Mobilaufnahme sind unverzerrt.
Technische Eigenprüfung. Keine Tests mit echten Zielkunden, keine fachliche Anbieterfreigabe, kein Kontaktversand und keine Marktbeobachtung. Vor realem Betrieb wären Qualifikation, Raum, rechtliche Angaben und Kontaktweg zu klären.

