Freies Konzept · ANKER / Mila Seidel
Für einen Moment
nichts tragen.
Manche Menschen sind den ganzen Tag für andere da. ANKER ist der fiktive Entwurf einer Einladung, selbst einmal vorzukommen. Persönliche Website und Mitnahmeflyer geben dieser Einladung einen klaren Rahmen.
Website ausprobieren
Das Briefing
Eine Person.
Eine ruhige Einzelzeit.
Mila Seidel bietet begleitete Einzelzeit zur Selbstwahrnehmung im Alltag. Sie hört zu, greift mit dir eine konkrete Situation auf und hilft dir auf Wunsch, Worte für eine eigene Entscheidung zu finden. Für das freie Briefing haben wir ihre Arbeit bewusst begrenzt: keine Behandlung, keine Berührung, keine Aufgabe, die geschafft werden muss.
Die priorisierte Situation: Jemand hat zugehört, organisiert und mitgedacht. Abends bleibt die Frage, wo die eigenen Wünsche geblieben sind. Vor dem Kontakt möchte diese Person wissen, was sie erwartet, was es kostet und ob sie sich gleich erklären muss.
Mila, ihr Angebot und diese Kundensituation sind fiktive Festlegungen beziehungsweise Gestaltungshypothesen. Es gab keine Interviews, keine echte Praxis und keine behaupteten Qualifikationsbelege.
- Anbieterin
- Mila Seidel · ANKER
- Kennenlernen
- 15 Minuten am Telefon · kostenfrei
- Einzelzeit
- 45 Minuten · 65 € Gesamtpreis
- Ort
- Dresden-Neustadt · nach Vereinbarung
Die Entscheidung
Ein freier Stuhl.
Keine neue Aufgabe.
Zur Wahl standen ein persönlicher Brief und eine große Ankommensszene. Die Szene verbindet den Anlass mit einem sichtbaren Angebot. Der Brief hätte schon vor dem Kennenlernen viel Aufmerksamkeit und Nähe verlangt.
Warme Papierfarben, Terrakotta und eine große Serifenschrift tragen die persönliche Stimme. Die selbst gezeichnete Tasche darf abgestellt werden; der Stuhl bleibt frei. Die praktischen Fragen stehen in ruhiger, klarer Schrift daneben.
Eigene Vektorillustration von pyxl. Keine Abbildung eines echten Praxisraums oder einer tatsächlichen Sitzung.
Die mobile Website
Erst verstehen.
Dann entscheiden.
Am Handy führt der Einstieg unmittelbar von Mila und dem eigenen Anlass zu den kostenfreien 15 Minuten. Die Illustration bekommt anschließend die ganze Breite. Der Text wird nicht über das Bild gelegt.
Die drei sichtbaren Navigationspunkte führen zu Wahlmöglichkeiten, Dauer und Preis sowie zum Kennenlernen. Alle Angaben bleiben lesbarer Seitentext. Ohne Konto oder persönliche Angaben lässt sich der ganze Rahmen prüfen.
Den Rahmen selbst ansehen
Ein Flyer zum Mitnehmen
Ein kleiner Impuls.
Für später.
Vorgesehener Moment: Nach einem offenen Handarbeitstreff im fiktiven Nachbarschaftsraum „Nebenan“ in Dresden liegen am Ausgang wenige Flyer. Eine Besucherin, die viel für ihre Familie organisiert, kann freiwillig einen mitnehmen. Sie muss vor anderen keine persönliche Frage ansprechen.
Vorn stehen Einladung und Kennenlernen. Hinten findet sie Mila, Ablauf, Dauer, Preis und Grenzen. Die ausgeschriebene Websiteadresse führt später zum vollständigen Angebot. Der Flyer ist weder Übungsheft noch allgemeine Gesundheitsbroschüre.
Verteilort und Moment sind eine Hypothese. Keine tatsächliche Kooperation oder Auslagezusage, keine bestellte Auflage.

Druckbarer Gestaltungsentwurf im Endformat mit eingebetteten PDF-Schriften und anklickbarer Adresse. Beide PDF-Seiten wurden gerendert und angesehen. Eine Druckerei, Papier und Produktdatenblatt wurden nicht gewählt; es liegt keine Druckereifreigabe oder Produktion vor.
Der Kontaktweg
Ein Gespräch beginnt
mit einer Vereinbarung.
Im vorgesehenen Betrieb würde eine kurze Nachricht mit Rückrufnummer und Tageszeit genügen. Mila antwortet persönlich mit einem Vorschlag. Erst die beiderseitige Vereinbarung macht daraus einen Telefontermin.
Die Demo erklärt diesen Ablauf und endet vor dem Versand an die erfundene Person. Sie sammelt keine Angaben und erzeugt weder eine Anfrage noch eine scheinbare Bestätigung.
Den ersten Schritt ausprobierenPrüfung & Status
Ein ausgearbeitetes
freies Konzept.
Geprüft wurden Desktop und Mobil im Browser, Navigation und Aufklappzustand, Schriftgrößen, Überlauf, gleiche Angebotsdaten sowie die gerenderten Flyerdateien. Die drei Anwendungen zeigen dieselbe Person und dieselbe Haltung in unterschiedlicher Nutzung.
Die Prüfung ist intern. Es gab keine Tests mit echten Zielkunden, keine fachliche Freigabe durch eine reale Anbieterin, keinen Kontaktversand und keine Marktbeobachtung. Vor einem tatsächlichen Betrieb wären Anbieterangaben, Eignung und Qualifikation, Raum, Kontaktweg und rechtliche Texte zu klären.

